KÜS-Umfrage: Die Hauptuntersuchung steht bei den Autofahrern für mehr Sicherheit auf unseren Straßen

16. September 2008

Trend-Tacho: 96 Prozent der Fahrzeughalter beurteilen Hauptuntersuchung als wichtig für die Verkehrssicherheit

Über die Hälfte der befragten Autofahrer für eine zusätzliche Hauptuntersuchung nach Unfallinstandsetzung In einer repräsentativen Umfrage mit dem renommierten Kölner Institut BBE Retail Experts hat die KÜS die Meinung der deutschen Autofahrerinnen und Autofahrer zum Thema Technische Fahrzeugüberwachung und Verkehrssicherheit ermittelt. Die überragende Mehrzahl der 1.000 nach dem Zufallsprinzip ausgewählten Befragten, insgesamt 96 Prozent, beurteilt dabei die Hauptuntersuchung (HU) am Fahrzeug als sehr wichtig für die Verkehrssicherheit in Deutschland.

Zur Hauptuntersuchung an Fahrzeugen gibt es vielerlei Meinungen. Manche halten sie für überflüssig, wieder andere sehen in ihr lediglich ein notwendiges Übel. Dass es in Deutschland aber eine große Zahl von Befürwortern der Technischen Überwachung von Kraftfahrzeugen gibt, belegen jetzt die Zahlen der aktuellen Trend-Tacho-Umfrage der KÜS. 19 Prozent der Befragten sehen den Zusammenhang zwischen Hauptuntersuchung und Verkehrssicherheit als extrem wichtig, 50 Prozent als sehr wichtig und noch 27 Prozent als wichtig an. Damit sind 96 Prozent der Fahrzeughalter der Meinung die Hauptuntersuchung ist wichtig für die Verkehrssicherheit in Deutschland.

Bei der Frage nach der Durchführung einer zusätzlichen Hauptuntersuchung nach einem Unfall und der Instandsetzung des Fahrzeuges waren 51 Prozent der Befragten der Ansicht, dies sei sinnvoll. Nicht sinnvoll fanden es 25 Prozent, weniger sinnvoll 16 Prozent.

Interessant sind auch die Antworten nach der Verkürzung der Prüfintervalle bei älteren Fahrzeugen, auch das wurde im Trend-Tacho erfragt. 37 Prozent würden einer jährlichen Hauptuntersuchung für ältere Fahrzeuge ab sieben Jahre zustimmen.

Eher nicht überzeugt waren 33 Prozent, 30 Prozent wollen diese jährliche Prüfung auf keinen Fall. „Dass man bei den Autofahrern in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nicht in Jubel ausbricht, wenn es um jährliche HU-Fristen bei Autos ab einem Alter von sieben Jahren geht, ist nur allzu verständlich“, sagt Peter Schuler, Bundesgeschäftsführer der KÜS. „Unsere Mängelstatistiken und natürlich auch die der anderen Prüforganisationen sprechen jedoch eine deutliche Sprache“, so Peter Schuler. Vor allem im Hinblick auf einen älter werdenden Fahrzeugbestand in Deutschland sollte man das Thema jährliche Prüffristen diskutieren.

Die Information, wo die letzte Hauptuntersuchung durchgeführt wurde, wollten die Interviewer vom Trend-Tacho haben. 45 Prozent der Fahrzeughalter fuhren dazu in die Vertragswerkstatt eines Fahrzeugherstellers, 24 Prozent direkt in die Hallen einer Prüforganisation und 21 Prozent der Befragten ließen ihr Auto bei einer freien Werkstatt prüfen. 4 Prozent nutzten dazu eine Niederlassung einer so genannten Reparatur- oder Servicekette.

Der Bundesgeschäftsführer der KÜS, Peter Schuler, zieht ein positives Fazit für die Verkehrssicherheit: „Die Autofahrer sind wesentlich sensibler als landläufig angenommen, wenn es um die Sicherheit ihrer Autos geht. Das geht aus der neuen Umfrage des Trend-Tacho deutlich hervor. Die KÜS als Kfz-Überwachungsorganisation ist somit in ihrer Tätigkeit bestätigt, das Umfrageergebnis erteilt allen Rufen nach der Abschaffung der periodischen Fahrzeugprüfung eine klare Absage!“

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