Die Sachverständigen der KÜS helfen bei unklarem Tachostand

12. November 2013

Manipulationen am Tachostand bei Gebrauchtfahrzeugen sind derzeit wieder im Gespräch. Dabei wird vor allem auf die Leichtigkeit hingewiesen mit der der Kilometerstand an einem Gebrauchtfahrzeug geändert, also herunter gedreht werden kann. Der Tacho zeige dann eine wesentlich geringere Fahrleistung an als in Wirklichkeit von diesem Fahrzeug zurückgelegt wurde. Die meisten Hersteller sagen hier, ihre Systeme seien sehr wohl geschützt, eine absolute Sicherheit ist aber letztendlich doch nur bedingt möglich.

Die KÜS empfiehlt, bei eventuellen Unsicherheiten beim Kauf eines Gebraucht-wagens einen ihrer Kfz-Sachverständigen hinzuzuziehen. Der verfügt über die nötige Erfahrung, um ein Fahrzeug in seinem altersadäquaten Zustand und in der tatsächlichen Fahrleistung zu beurteilen und somit auch Tachomanipulationen zu erkennen.
Die Daten im Scheckheft belegen die regelmäßigen Werkstattbesuche, die Belege der Hauptuntersuchungen haben regelmäßige Kilometerstandseintragungen. Auch Zettel mit Daten über Ölwechsel oder andere Wartungsarbeiten am Fahrzeug  sind zu beachten. Wichtig ist auch die „Lebensgeschichte“ des Fahrzeuges, die das geschulte Auge aus den Papieren und den Unterlagen der Vorbesitzer herauslesen kann. Der Sachverständige schaut außerdem auf den Zustand des Fahrzeuges, etwa die Abnutzung einzelner Teile im Innenraum und begutachtet  den Zustand des Fahrzeuges. Aus all diesen Erkenntnissen heraus kann der KÜS-Sachverständige auch die Korrektheit des Tachostandes beurteilen.

Die KÜS bietet über Partner in ganz Deutschland ihren Gebrauchtwagencheck KÜSPlus an. Weiterhin empfehlen die Sachverständigen der KÜS, den Kauf eines Gebrauchtwagens bei den Markenhändlern und dem anerkannten Kfz-Fachhandel zu tätigen. Dort sei man auf der sicheren Seite.